Es braucht viertausendfünfhundert Polizisten, um die Bürger vor der gesichert rechtsextremen AfD zu schützen
Man muss diesen Satz langsam lesen, um seine Schwere zu begreifen.
In der Hessenhalle gründet die gesichert rechtsextreme AfD ihre Jugendorganisation. Ein normaler demokratischer Vorgang? Nein. Denn für diese eine Partei stemmt der Staat einen Polizeieinsatz, der in dieser Größe sonst nur bei Staatsbesuchen, Bombenfunden oder Paniklagen passiert.
Und da sollte man endlich ehrlich sein:
Keine andere Partei in Deutschland löst solche Sicherheitslagen aus. Keine.
Das liegt nicht an den Bürgern.
Das liegt nicht an den Demonstranten.
Das liegt nicht an „linken Chaoten“.
Das liegt an der AfD.
Die AfD ist die einzige Partei, deren Veranstaltungen derart viel Misstrauen, Abwehr und gesellschaftliche Spannung erzeugen, dass man Tausende Beamte abstellt, nur um den Kontakt zwischen Bevölkerung und dieser Partei zu kontrollieren.
Wenn eine Partei so viel Polizei braucht, stimmt nicht irgendetwas mit dem Land.
Dann stimmt etwas fundamental nicht mit dieser Partei.
Und jetzt kommt der Punkt, den Rechte niemals hören wollen:
Die Polizei steht nicht dort, um die AfD zu schützen.
Die Polizei steht dort, damit die Bürger nicht mit dem geistigen Gift der AfD kollidieren.
Damit die Lage nicht eskaliert, weil diese Partei längst zur stärksten Gefahrenquelle unseres politischen Klimas geworden ist.
Man kann den Spieß auch mal umdrehen.
Wenn die AfD jedes Mal solche Sicherheitskosten verursacht, warum zahlt sie sie nicht selbst?
Warum sollen Millionen Steuerzahler für die Risiken einer Partei aufkommen, die gezielt spaltet, radikalisiert und destabilisiert?
Warum sollen wir alle bezahlen, damit eine gesichert rechtsextreme Partei ihre Nachwuchsorganisation in Ruhe in Stellung bringen kann?
Vielleicht sollten wir uns nicht über die 4.500 Polizisten wundern.
Vielleicht sollten wir uns darüber wundern, dass wir überhaupt noch so tun, als wäre das eine normale Partei.
Denn normale Parteien brauchen keine Sicherheitsarchitektur.
Normale Parteien bedrohen nicht den Zusammenhalt.
Normale Parteien erzeugen keine Szenarien, in denen der Staat mit tausenden Einsatzkräften eingreifen muss.
Die Wahrheit ist unangenehm.
Aber sie ist nicht kompliziert.
Die AfD ist nicht das Opfer.
Die gesichert rechtsextreme AfD ist die Ursache.
Und genau deshalb stehen am Wochenende viertausendfünfhundert Polizisten in Gießen.
Nicht wegen der Demonstranten.
Sondern wegen der Gefahr, die von der AfD ausgeht.
#GießenStehtAuf
#AfDStoppen
#DemokratieVerteidigen
#HessenGegenRechts
#GegenGiftUndHass
