Stromausfall in Berlin: Führung zeigt sich im Handeln – oder eben nicht

Ein massiver Stromausfall legt Teile Berlins lahm. Menschen sitzen in der Kälte, Infrastruktur fällt aus, Unsicherheit breitet sich aus. In solchen Momenten trennt sich politische Verantwortung von politischer Pose.

Die CDU taucht ab. Der Regierende Bürgermeister ist über zehn Stunden nicht erreichbar. Keine Einordnung, kein Signal, keine sichtbare Führung. Wer in der Krise schweigt, überlässt anderen die Lage – und verliert Vertrauen.

SPD, Grüne und Linke reagieren anders. Sie gehen in die Analyse, koordinieren, fragen nach Ursachen und Schutzlücken.

Es geht um kritische Infrastruktur, um Prävention, um konkrete Schritte: Was hat versagt? Wie verhindern wir Wiederholungen? Wie schützen wir die Menschen jetzt? Das ist keine perfekte Politik, aber es ist Problembearbeitung.

Und die AfD? Sie macht, was sie immer macht. Sie nutzt das Ereignis zur Polarisierung, zum Alarmismus, zur Schuldzuweisung. Viel Lärm, wenig Substanz. Keine belastbaren Vorschläge, keine Hilfe, kein Beitrag zur Lösung. Hetze ersetzt Verantwortung.

Das Bild ist klar:
Wenn es ernst wird, zeigt sich, wer führen kann – und wer nur davon lebt, alles schlechter zu machen. In dieser Krise suchen einige nach Lösungen. Andere suchen nach Aufmerksamkeit.

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Von Karlheinz Skorwider

Karlheinz Skorwider – CEO, Autor & Redakteur Unabhängiger Medien- und Werbeberater mit über 23 Jahren Erfahrung. Beobachter politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Entwicklungen, mit klarem Blick auf Sprache, Machtstrukturen und öffentliche Debatten. Vater von drei Kindern, schreibt an dystopischen sowie gesellschaftskritischen Romanen und arbeitet an Projekten politischer Aufklärung. Bei QuelleX verbindet er kritische Analyse mit erzählerischer Schärfe – stets auf der Suche nach Klarheit, Haltung und Perspektive jenseits der Schlagzeilen.

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