CDU-Bürgermeister spendet 10.000 Euro an die AfD: Wer ist Bernd Prange und welche Fragen bleiben offen?
Ein CDU-Kommunalpolitiker überweist zweimal 5.000 Euro an die AfD, empfiehlt öffentlich ihre Wahl und wünscht ihr die absolute Mehrheit. Gleichzeitig profitiert seine eigene Gemeinde erheblich von Wind- und Solarenergie. QuelleX hat sich Bernd Prange, seine kommunalpolitische Bilanz und die 10.000-Euro-Spende genauer angesehen. Dabei gibt es belegbare Fakten, auffällige Widersprüche und einige Fragen, auf die bislang öffentlich keine Antwort vorliegt.
Es sind zwei Überweisungen, die kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt für erheblichen politischen Wirbel sorgen.
Bernd Prange, CDU-Kommunalpolitiker und ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Altmärkische Höhe im Landkreis Stendal, hat insgesamt 10.000 Euro an die AfD Sachsen-Anhalt gespendet.
Die AfD bestätigte den Eingang des Geldes. Nach übereinstimmenden Medienberichten erfolgte die Zahlung in zwei Tranchen zu jeweils 5.000 Euro.
Damit nicht genug.
Prange kündigte in einem offenen Brief an die Landes-CDU an, bei der Landtagswahl am 6. September die AfD wählen zu wollen. Er hofft nach eigener Aussage sogar darauf, dass die AfD die absolute Mehrheit erreicht.
Das ist mehr als eine private Unmutsäußerung eines CDU-Mitglieds.
Prange bekleidet öffentliche Ämter und politische Mandate.
Und deshalb lohnt sich ein genauerer Blick.
Wer ist Bernd Prange?
Prange ist seit vielen Jahren kommunalpolitisch aktiv. Er führt die Gemeinde Altmärkische Höhe und kandidierte 2024 für die CDU erneut für den Kreistag des Landkreises Stendal.
Die CDU selbst führte ihn für den Wahlbereich Osterburg-Bismark auf ihrer Kandidatenliste.
Interessant ist dabei auch, womit die CDU Stendal damals warb. Zu ihren kommunalpolitischen Zielen gehörten unter anderem die Förderung von Sport, Kultur und Vereinen sowie ausdrücklich ein „sinnvoller Ausbau regenerativer Energie“.
Heute unterstützt einer ihrer Kommunalpolitiker mit 10.000 Euro ausgerechnet die AfD.
Pranges Wiederwahl als Bürgermeister 2023 erscheint auf den ersten Blick überwältigend.
100 Prozent.
Die Zahl braucht allerdings Kontext.
Es gab keinen Gegenkandidaten.
Von 1.529 Wahlberechtigten nahmen 497 an der Wahl teil. Die Wahlbeteiligung betrug 32,5 Prozent. 472 gültige Stimmen entfielen auf Prange.
100 Prozent der gültigen Stimmen sind korrekt.
Eine breite Zustimmung von 100 Prozent der Bevölkerung bedeutet dieses Ergebnis selbstverständlich nicht.
2014: Die Gemeinde steckt finanziell in Schwierigkeiten
Um die heutige Situation der Altmärkischen Höhe einordnen zu können, lohnt sich ein Blick zurück.
2014 berichtete die Altmark Zeitung:
„Der Gemeinde Altmärkische Höhe geht die finanzielle Puste aus.“
Der Gemeinderat verabschiedete damals einen Etat und ein Haushaltskonsolidierungskonzept für die Jahre 2014 bis 2018.
Prange beklagte insbesondere hohe Umlagen an Landkreis und Verbandsgemeinde. Schon damals waren die Gewerbesteuereinnahmen der Gemeinde beträchtlich. Das Problem bestand unter anderem darin, dass steigende eigene Einnahmen wiederum Auswirkungen auf andere kommunale Finanzströme hatten.
Zwölf Jahre später ist dieses Grundproblem noch immer erkennbar.
Nur sind inzwischen Wind- und Solarenergie zu einem bemerkenswerten Wirtschaftsfaktor geworden.
Der Windpark, von dem Pranges Gemeinde erheblich profitiert
2016 wurde ein Sponsoringvertrag mit dem Betreiber des Windparks Gagel öffentlich.
Die Größenordnung ist beachtlich.
85.800 Euro pro Jahr.
Laufzeit:
20 Jahre.
Gesamtvolumen:
mehr als 1,7 Millionen Euro.
Das Geld ist für Sponsoringmaßnahmen zugunsten des Gemeinwohls vorgesehen.
Prange selbst erklärte 2016, das Geld solle den Vereinen der Dörfer zugutekommen.
Das ist keine historische Randnotiz.
Der Vertrag wirkt bis heute.
Auf der Internetseite der Verbandsgemeinde Seehausen wird weiterhin darüber informiert. Dort werden jährlich 85.800 Euro genannt. Als Ansprechpartner wird neben der Verwaltung ausdrücklich Bürgermeister Bernd Prange aufgeführt.
Kitas, Vereine und sogar Ukraine-Hilfe
Was mit diesem Geld passiert, lässt sich an mehreren Beispielen nachvollziehen.
2021 berichtete die Altmark Zeitung, dass die jährlich zur Verfügung stehenden 85.800 Euro unter anderem Kindertagesstätten und Vereinen zugutekommen.
Prange bezeichnete diese Zahlungen damals gegenüber der Zeitung als eine Art „Schmerzensgeld“ für die Einwohner, die mit den Windkraftanlagen leben müssten.
2022 beschloss die Gemeinde sogar einstimmig, 25.000 Euro aus den Möglichkeiten des Sponsoringvertrages für die Ukraine-Hilfe einzusetzen.
Und auch 2026 fließt weiter Geld.
Im Mai berichtete die Altmark Zeitung über knapp 60.000 Euro, die der Windpark Gagel für verschiedene Projekte zur Verfügung stellen soll.
Das größte Vorhaben ist die Modernisierung des Dorfgemeinschaftshauses in Lückstedt.
Weitere Projekte sollen ebenfalls profitieren.
Das bedeutet:
Die Windkraft unterstützt seit Jahren Vereine, soziale Einrichtungen und kommunale Infrastruktur in der Gemeinde, deren Bürgermeister Bernd Prange ist.
Noch wichtiger: Wind und Sonne bringen Steuereinnahmen
Beim Sponsoring hört die Geschichte nicht auf.
Wind- und Solarenergie haben inzwischen auch unmittelbar erhebliche Bedeutung für den Gemeindehaushalt.
Im Februar 2026 berichtete die Altmark Zeitung, die Altmärkische Höhe profitiere „massiv“ vom Windpark Gagel und vom Solarpark bei Heiligenfelde.
Die Gewerbesteuereinnahmen seien mittlerweile so hoch, dass die Gemeinde 2026 keine Schlüsselzuweisungen des Landes mehr erhalte.
Das ist ein wichtiger Punkt.
Denn damit reden wir nicht mehr nur über freiwilliges Sponsoring eines Unternehmens.
Wir reden über einen strukturellen wirtschaftlichen Faktor für die Gemeinde.
Und genau dieser Bürgermeister finanziert die AfD
Damit entsteht ein bemerkenswerter politischer Widerspruch.
Prange überweist 10.000 Euro an die AfD Sachsen-Anhalt und wünscht dieser Partei eine absolute Mehrheit.
Die AfD Sachsen-Anhalt wiederum will die Windenergie erheblich beschneiden.
In ihrem Regierungsprogramm für Sachsen-Anhalt fordert sie unter anderem ein Windkraftmoratorium. Neue Genehmigungen für Windkraftanlagen sollen damit zunächst gestoppt werden.
Für Windkraftanlagen in Wäldern fordert sie ein weitergehendes Verbot.
Auch ihre Argumentation zur Finanzierung ländlicher Kommunen ist eindeutig: Gemeinden sollen nach Vorstellung der AfD finanziell besser ausgestattet werden, ohne dafür neue Wind- oder Solaranlagen zulassen zu müssen.
Man kann diese Position politisch vertreten.
Aber bei Prange entsteht eine naheliegende Frage:
Wie passt die massive Unterstützung der AfD zu den wirtschaftlichen Erfahrungen seiner eigenen Gemeinde?
Seine Kommune erhält seit Jahren Geld aus Windkraft.
Vereine profitieren.
Gemeinschaftseinrichtungen profitieren.
Kommunale Projekte profitieren.
Und die Gewerbesteuer aus Wind- und Solarenergie ist inzwischen so erheblich, dass sie die Finanzlage der Kommune spürbar beeinflusst.
Ausgerechnet der Bürgermeister dieser Gemeinde unterstützt nun finanziell eine Partei, die den weiteren Windkraftausbau erheblich bremsen will.
Das verlangt zumindest nach einer politischen Erklärung.
Die 10.000 Euro: Was wir wissen
Bei der Spende müssen Fakten und offene Fragen sauber voneinander getrennt werden.
Belegt ist:
Bernd Prange hat nach Angaben der AfD insgesamt 10.000 Euro gespendet.
Belegt ist ebenfalls:
Das Geld kam in zwei Tranchen von jeweils 5.000 Euro.
Prange hat seine politische Unterstützung für die AfD öffentlich gemacht.
Er kündigt an, AfD wählen zu wollen.
Und er wünscht sich eine absolute Mehrheit der Partei.
Nicht belegt ist dagegen, dass hinter der Spende irgendeine Gegenleistung steht.
QuelleX hat bei der Recherche bislang keinen belastbaren öffentlichen Nachweis dafür gefunden, dass Prange von der AfD ein Amt, ein Mandat, einen Aufsichtsratsposten, eine Beratertätigkeit oder irgendeine andere Gegenleistung angeboten bekommen hätte.
Ebenso haben wir keinen belastbaren Hinweis darauf gefunden, dass das Geld von einem Dritten stammt.
Das muss ausdrücklich festgehalten werden.
Hat Prange die 10.000 Euro vollständig selbst finanziert?
Trotzdem bleibt eine legitime journalistische Frage:
Stammen die gesamten 10.000 Euro tatsächlich aus Pranges eigenem Vermögen?
Bislang spricht die öffentliche Berichterstattung von Prange als Spender. Einen Hinweis auf einen anderen Geldgeber haben wir nicht gefunden.
Damit gibt es derzeit keinen sachlichen Grund zu behaupten, das Geld stamme von jemand anderem.
Aber die konkrete Herkunft der Mittel ist öffentlich bislang auch nicht dokumentiert.
Eine einfache Erklärung Pranges könnte diese Frage ausräumen.
Stammen beide Zahlungen vollständig aus seinem privaten Vermögen?
Ja oder nein?
Mehr braucht es zunächst nicht.
Warum zweimal 5.000 Euro?
Auch die Aufteilung in zwei Tranchen fällt auf.
Sie ist für sich genommen allerdings kein Beleg für irgendein Fehlverhalten.
Und ein Blick ins Parteiengesetz ist wichtig, bevor aus einer auffälligen Zahl eine falsche Geschichte konstruiert wird.
Nach § 25 Parteiengesetz müssen Zuwendungen eines Spenders namentlich im Rechenschaftsbericht ausgewiesen werden, wenn ihr Gesamtwert in einem Kalenderjahr 10.000 Euro übersteigt.
Pranges bislang bekannte Gesamtsumme beträgt exakt 10.000 Euro.
Damit liegt sie nach dem Wortlaut des Gesetzes nicht über dieser Grenze.
Die wesentlich höhere Schwelle für eine unverzügliche Veröffentlichung durch den Deutschen Bundestag liegt bei einer Einzelspende von mehr als 35.000 Euro.
Aus der Aufteilung in zweimal 5.000 Euro lässt sich deshalb derzeit keine Umgehung einer sofortigen Veröffentlichungspflicht ableiten.
Trotzdem bleibt die einfache Frage:
Warum zwei Überweisungen?
Auch darauf kann es eine vollkommen banale Antwort geben.
Dann sollte man sie nennen.
Was das Parteiengesetz außerdem sagt
Ein weiterer Punkt ist gerade bei Spekulationen über mögliche politische Gegenleistungen wichtig.
Das Parteiengesetz verbietet ausdrücklich Spenden, die für eine Partei erkennbar in Erwartung oder als Gegenleistung für einen bestimmten wirtschaftlichen oder politischen Vorteil gewährt werden.
Das bedeutet nicht, dass bei Prange ein solcher Fall vorliegt.
Dafür gibt es nach unserer Recherche keinen Beleg.
Es bedeutet lediglich: Sollte irgendwann behauptet werden, eine Parteispende sei mit einem konkreten politischen oder wirtschaftlichen Vorteil verknüpft worden, wäre das keine politische Nebensächlichkeit, sondern rechtlich relevant.
Gerade deshalb sollte man mit solchen Behauptungen vorsichtig umgehen.
Gab es Gespräche mit der AfD?
Eine andere Frage ist dagegen völlig unabhängig davon legitim.
Gab es vor den Spenden politische Gespräche zwischen Prange und Vertretern der AfD?
Falls ja:
Mit wem?
Wann?
Und worüber?
Gab es Gespräche über einen möglichen Parteiwechsel?
Über eine zukünftige Zusammenarbeit?
Über kommunalpolitische Funktionen?
Über Pranges politische Zukunft nach der Landtagswahl?
Auch hier gilt derselbe Maßstab:
Ein Gespräch wäre noch keine Gegenleistung.
Ein Parteiwechsel wäre ebenfalls nichts Illegales.
Aber ein CDU-Politiker, der einer konkurrierenden Partei 10.000 Euro überweist, öffentlich zu ihrer Wahl aufruft und ihr die absolute Mehrheit wünscht, muss damit rechnen, dass nach seinen politischen Plänen gefragt wird.
Prange will offenbar sogar den Konflikt mit der CDU
Die CDU reagiert inzwischen.
Nach Angaben des MDR soll sich der zuständige CDU-Kreisvorstand mit einem möglichen Parteiausschlussverfahren beschäftigen.
CDU-Generalsekretär Mario Karschunke kritisierte Pranges Verhalten deutlich.
Bemerkenswert ist Pranges Reaktion darauf.
Nach Medienberichten will er ein Parteiausschlussverfahren offenbar geradezu provozieren, weil er sich von der CDU politisch entfremdet sieht.
Damit bekommt die Spende eine weitere Dimension.
Es geht offenbar nicht lediglich darum, einer anderen Partei Geld zukommen zu lassen.
Prange inszeniert öffentlich einen politischen Bruch mit seiner eigenen Partei.
Gleichzeitig sitzt er weiterhin als CDU-Kommunalpolitiker in politischen Strukturen.
Die Geschichte handelt deshalb nicht nur von 10.000 Euro
Man kann den Fall als kuriose Geschichte über einen unzufriedenen CDU-Mann abtun.
Das wäre zu einfach.
Interessanter ist das Gesamtbild.
Da ist ein langjähriger Kommunalpolitiker.
Seine Gemeinde hat finanziell schwierige Jahre erlebt.
Dann entwickelt sich insbesondere die Windenergie zu einer wichtigen Einnahmequelle.
Über 20 Jahre stehen aus einem Sponsoringvertrag insgesamt mehr als 1,7 Millionen Euro zur Verfügung.
Vereine und soziale Einrichtungen profitieren.
2022 werden daraus 25.000 Euro für Ukraine-Hilfe ermöglicht.
2026 stehen knapp 60.000 Euro für kommunale Projekte im Raum.
Gleichzeitig sorgen Wind- und Solarpark für erhebliche Gewerbesteuereinnahmen.
Und der Bürgermeister dieser Gemeinde unterstützt nun mit 10.000 Euro eine Partei, die einen deutlichen politischen Kurs gegen den weiteren Ausbau der Windenergie verfolgt.
Das ist der belegbare Widerspruch.
Dafür braucht es keine Verschwörungstheorie.
Was QuelleX wissen möchte
Wir stellen deshalb keine Korruptionsbehauptung auf.
Wir behaupten nicht, dass Bernd Prange für seine Spende irgendeine Gegenleistung erhalten hat oder erhalten soll.
Wir behaupten auch nicht, dass die 10.000 Euro von einem anderen Geldgeber stammen.
Dafür gibt es nach dem derzeitigen Stand unserer Recherche keine Belege.
Aber wir halten folgende Fragen für berechtigt:
- Stammen die gesamten 10.000 Euro aus Bernd Pranges privatem Vermögen?
- Warum erfolgte die Spende in zwei Zahlungen von jeweils 5.000 Euro?
- Welche Gespräche gab es vor den beiden Zahlungen zwischen Prange und Vertretern der AfD?
- Welche Gespräche gab es danach?
- Wurde über einen möglichen Parteiwechsel gesprochen?
- Wurde über zukünftige politische Funktionen oder eine Zusammenarbeit gesprochen?
- Wie bewertet Prange den Widerspruch zwischen der wirtschaftlichen Bedeutung von Wind- und Solarenergie für seine Gemeinde und der Energiepolitik der von ihm finanziell unterstützten AfD?
- Welche konkreten politischen Entscheidungen der CDU rechtfertigen für ihn nicht nur eine andere Wahlentscheidung, sondern eine Parteispende von 10.000 Euro?
Das sind keine Anschuldigungen.
Das sind Fragen, die sich aus öffentlich bekannten Tatsachen ergeben.
Fazit
Vielleicht ist die Antwort am Ende ausgesprochen unspektakulär.
Vielleicht hat Bernd Prange 10.000 Euro seines eigenen Geldes genommen, die Summe aus persönlichen Gründen auf zwei Überweisungen verteilt und der AfD gespendet, ohne irgendeine Gegenleistung zu erwarten.
Vielleicht gab es keine Gespräche über Ämter.
Keine Versprechen.
Keine Absprachen.
Keine Hinterzimmergeschichte.
Dann lässt sich das schnell aufklären.
Was bereits heute feststeht, ist politisch interessant genug:
Ein CDU-Kommunalpolitiker spendet 10.000 Euro an die AfD.
Er empfiehlt öffentlich ihre Wahl.
Er wünscht ihr die absolute Mehrheit.
Und er führt gleichzeitig eine Gemeinde, die seit Jahren erheblich von genau jener Wind- und Solarenergie profitiert, gegen deren weiteren Ausbau die AfD in Sachsen-Anhalt politisch vorgehen will.
Man muss nichts dazuerfinden.
Die belegbaren Fakten werfen schon genügend Fragen auf.
Quellenregister
1. MDR Sachsen-Anhalt, 20. August 2026
„CDU-Bürgermeister Bernd Prange spendet 10.000 Euro an AfD“
Bestätigung der Spende, Pranges AfD-Wahlempfehlung und Informationen zum möglichen CDU-Parteiausschlussverfahren.
2. DIE ZEIT/dpa, 20. August 2026
„Sachsen-Anhalt: CDU-Politiker spendet für AfD und empfiehlt deren Wahl“
Bestätigung der Gesamtsumme von 10.000 Euro sowie der beiden Tranchen von jeweils 5.000 Euro.
3. n-tv, 19./20. August 2026
Berichte über Pranges offenen Brief, seine AfD-Wahlempfehlung und seinen Wunsch nach einer alleinigen AfD-Regierung.
4. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bürgermeisterwahl 8. Oktober 2023
Amtliches Endergebnis Altmärkische Höhe: 1.529 Wahlberechtigte, 497 Wähler, 32,5 Prozent Wahlbeteiligung und 472 gültige Stimmen für Bernd Prange.
5. CDU-Kreisverband Stendal, Kommunalwahl 2024
Prange als CDU-Kandidat für den Kreistag im Wahlbereich Osterburg-Bismark; zugleich kommunalpolitische Forderung des Kreisverbandes nach einem „sinnvollen Ausbau regenerativer Energie“.
6. Altmark Zeitung, 28. August 2014
„Altmärkische Höhe finanziell in der Klemme“
Haushaltskonsolidierung, kommunale Finanzprobleme und Pranges damalige Aussagen zu Gewerbesteuern und Umlagen.
7. Altmark Zeitung, 9. Juni 2016
„1,7 Millionen Euro für Vereine“
Sponsoringvertrag mit Windkraftbetreiber: jährlich 85.800 Euro über 20 Jahre und damit insgesamt mehr als 1,7 Millionen Euro.
8. Verbandsgemeinde Seehausen (Altmark)
Offizielle Information zum Sponsoringvertrag Windpark Gagel-Dewitz. Genannt werden jährlich 85.800 Euro, eine Laufzeit von 20 Jahren und Bernd Prange als Ansprechpartner.
9. Altmark Zeitung, 28. Oktober 2021
„Viel Wind um Zuschüsse“
Jährliche 85.800 Euro für gemeinnützige Zwecke sowie Förderung von Kindertagesstätten und Vereinen.
10. Altmark Zeitung, 26. März 2022
„Ein Herz für Menschen in Not“
25.000 Euro für Ukraine-Hilfe im Rahmen des Windpark-Sponsoringvertrages.
11. Altmark Zeitung, 23. Februar 2026
„Trotz viel Geld aus Windpark: Die Gemeinde muss jetzt die Notbremse ziehen“
Bericht über die erhebliche finanzielle Bedeutung von Windpark und Solarpark sowie den Wegfall der Schlüsselzuweisungen wegen hoher Gewerbesteuereinnahmen.
12. Altmark Zeitung, 22. Mai 2026
„Frischer Wind bringt Höhe in Schwung“
Knapp 60.000 Euro Windpark-Sponsoring für kommunale Projekte im Jahr 2026, darunter die Modernisierung des Dorfgemeinschaftshauses Lückstedt.
13. Landtag Sachsen-Anhalt
Parlamentsdokumentation zum AfD-Antrag „Keine Windräder in den Wäldern Sachsen-Anhalts!“ als Beleg für die langjährige windkraftkritische Position der AfD-Landtagsfraktion.
14. Gesetz über die politischen Parteien, § 25 PartG
Regelungen über zulässige und unzulässige Parteispenden, Offenlegung von Zuwendungen über 10.000 Euro Gesamtwert sowie unverzügliche Veröffentlichung von Einzelspenden über 35.000 Euro. Außerdem Verbot von Spenden, die erkennbar für einen bestimmten wirtschaftlichen oder politischen Vorteil gewährt werden.
15. Deutscher Bundestag, Parteienfinanzierung
Erläuterungen zu Rechenschaftsberichten und Veröffentlichungspflichten für Parteispenden.
Recherche-Stand: 20. August 2026.
